Bohrungen zur Erkundung des Untergrundes sowie zur Nutzung von Grundwasser oder Erdwärme bedürfen einer Bewilligung durch die Abteilung für Umwelt. Gesuche für Sondierbohrungen und Pumpversuche – egal zu welchem Zweck – wurden bislang direkt bei der Abteilung für Umwelt eingereicht. Wie sich jedoch in einigen Fällen zeigte, ist insbesondere bei der Voruntersuchung für Grundwasserwärmepumpenanlagen ein frühzeitige Berücksichtigung baurechtlicher Belange äusserst sinnvoll. Dies insbesondere, da zum Zeitpunkt der Sondierbohrung in der Regel die Bohrung zum definitiven Brunnen für die spätere Grundwassernutzung ausgebaut wird und somit das Baurecht (Lage der Schächte, Zonenkonformität, etc.) berücksichtigt werden muss.

Um die baurechtlichen Belange schon frühzeitig in den Planungsprozess für Grundwasserwärmepumpenanlagen miteinzubeziehen, wird das Bewilligungsverfahren von Sondierbohrungen angepasst. Neu gibt es zwei Arten von Sondiergesuchen:

Für Prospektions-, Altlast- und Baugrundsondierungen ist das Gesuch für allgemeine Sondierbohrungen zu verwenden. Dieses Gesuch ist nach wie vor direkt bei der Abteilung für Umwelt einzureichen.

Weitere Informationen zum Gesuchsablauf für allgemeine Sondierbohrungen finden Sie auf der Homepage vom Kanton.

Soll die Sondierbohrung zukünftig als Grundwassernutzung ausgebaut werden, ist neu das Sondiergesuch für thermische Grundwassernutzung zu verwenden. Das ausgefüllte Sondiergesuch ist bei der Standortgemeinde einzureichen. Die Standortgemeinde prüft das Gesuch auf baurechtliche Aspekte und leitet dieses anschliessend der Abteilung für Umwelt zur Prüfung und Bewilligung weiter.
Der Ablauf zum Sondiergesuch für thermische Grundwassernutzung und weitere Informationen finden Sie auf der Homepage vom Kanton.


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