Wälder, Bäume, Hecken und Sträucher im bunten Herbstkleid. Nebel über dem Seetal. Novemberstimmung in Birrwil. Ein äusserst passendes Ambiente um im neu gestalteten Gemeinschaftsgrab die Skulptur, die ebenfalls an die Vergänglichkeit erinnert, aufzustellen. Im Einsatz standen Christian Eichenberger als Inhaber des Bildhauerateliers Gautschi in Reinach, seine drei Mitarbeiter und ein Kranwagen,. Gemeinderat Jeremias Setz und Bauamtschef Hanspeter Wyss verfolgten interessiert wie die Skulptur beim Gemeinschaftsgrab versetzt und gerichtet wurde. Die drei zueinander geneigten Stelen symbolisieren die Dreifaltigkeit mit Gott Vater, Sohn und dem Heiligen Geist. Bei dieser Zuordnung bleibt es nicht. „Im Tod zusammenstehen, gemeinsam trauern und in der Dunkelheit Licht empfangen“, lässt Künstler Christian Eichenberger an den Gedanken über sein Werk teilhaben. Die aufgesetzte Kugel aus dem gleichen Lodrino-Granit versinnbildlicht das Licht. In einem Wettbewerbsverfahren unter vier eingeladenen Bildhauern/Künstlern in der ersten Jahreshälfte wählte die Friedhofkommission den Entwurf von Christian Eichenberger. Die 1,75 Meter hohe sinnreiche Skulptur dürfte bei der Birrwiler Bevölkerung wohl Anklang finden. Derzeit nähern sich die Umgestaltungsarbeiten dem Ende entgegen (ca. Ende November 2018). Zu sanieren ist im Wesentlichen noch ein Teil der hohen Kirchenmauer und gepflanzt werden muss noch talseitig aus Schutzgründen eine Hecke. Die gesamte Friedhofanlage präsentiert sich nun hindernisfrei. Die Hauptzugangswege werden mittels einer Schottertränke befestigt, dies allerdings aus technischen Gründen erst im kommenden Jahr. Für die Umgestaltung des Friedhofs bewilligte die Einwohnergemeindeversammlung vom 24. November 2017 einen Verpflichtungskredit von 345‘000 Franken.

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