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Anlässe

Skilager Birrwil Stoos 2010

Skilager Erlebnisse und Eindrücke

Das Skilager Birrwil fand auch in diesen Jahr wiederum auf dem Stoos statt. Unter der Leitung von Mauro Mungo nahmen 17 Kinder am Lager teil. Zum Küchenteam gehörten in diesem Jahr Sandra Hängärtner und Bea Steiner. Die Haus- und Kinderbetreuung übernahm wiederum Barbara Härri. Auf der Piste engagierten sich Lisbeth Felber, Andrea Huser und Cornelia Suter zusammen mit dem Lagerleiter für einen kindergerechten und dem Können entsprechenden Skiunterricht.
Im Verlauf der Woche passiert so Einiges im Skilager. Nachfolgend eine Zusammenfassung von ein paar Eindrücken aus der Runde der Lagerteilnehmer und dem Leiter- und Betreuerteam.
 

Das Erlebnis

Der Kommentar

 

Die grösste Überraschung für Cornelia...

...nach einer Stunde Anfänger-Skischule konnte ich mit Sahra Elmi bereits auf den Sternegg-Skilift.

Der anstrengendste Moment für Lisbeth...

...Annischa aus dem Neuschnee zu buddeln, nachdem sie unfreiwillig, frühzeitig aus dem Skilift abbügelte.

Die grösste Überraschung für Andrea...

...nach sieben Tagen Skischule meisterte Namfon auf dem Fronalpstock bereits erste Parallel-Skischwünge auf der Piste.

Der anstrengendste Moment für Barbara...

...der Löli-Bodenlappen, welcher alle 2 Sekunden von der Lappenhalterung fiel, als dieser bei der Reinigung des Dusch- und Nassbereichs zum Einsatz kam. Die notwendige Ausrüstung war im Waschraum unwissentlich eingeschlossen.

Der mühsamste und ungemütlichste Moment für Mauro...

...der unfreiwillige, 15-minütige Zwischenhalt auf dem Klingenstock Sessellift, unweit vom letzten Masten im Steilhang.

Das mühsamste Kocherlebnis für das Küchenteam...

...backen ohne Backblech. Schlussendlich konnte man diese beim Nachbarlagerhaus ausleihen, was nicht helle Freude bei denen auslöste.

Die spannendste Beschäftigung der Kinder nebst dem Ski fahren...


Der coolste Hit für die Schüler...


Die coolste Einlage der Abendunterhaltungen...

...das Gestalten eines kompletten Zoos und einer Bäckerei mit allen möglichen Produkten, unter Verwendung von Knetmasse in zwei Farben (mitgebracht von Barbara Härri).

...das Lied „Hans im Schnäggeloch“ brachte alle freiwillig zum Tanzen, Hüpfen und Polonaise marschieren.

...die gelungene und sehr gut organisierte Modeschau der Kinder.

Der spannendste Moment für Ricky...

Das Beste für Leo und Namfon...

Die schönsten Momente für Melina, Sahra, Debi und Annischa...

Das Beste für Flavia, Nando, Marco, Michelle, Debi, Valeria und Daniela...

Das Beste für Flavia, Nadine, Tonia und Michelle...

Das Beste für Nadine und Michelle...

Der anstrengendste Moment für Namfon...

Das coolste für Samuel und Namfon...


Tonia bedauert…

...die Skifahrt vom Fronalpstock.

...die Skifahrt vom Fronalpstock und das Ski fahren auf dem Stoos.

...das Lager als Ganzes war einfach schön.

...der gute Schnee auf der Piste verbunden mit Ski fahren und den freien Fahrten.

...das feine Essen aus der Skilagerküche.

...die Abendunterhaltungen im Skilager.

...wenn es beim Ski fahren einen Sturz gab.

...die Geistergeschichten vor dem Einschlafen (Samuel) und das Lagerleben auf dem Stoos (Namfon).

…dass Herr Bolliger nicht mehr beim Lager mitmachen kann. Aber über seinen Besuch haben wir uns alle sehr gefreut.

 

Der Lagerleiter bedankt sich beim Team und den Kindern für das Engagement im Skilager, das uns allen ein tolles, unfallfreies Erlebnis ermöglicht hat. Wir alle werden diese Woche wohl noch eine Weile in bester Erinnerung behalten.

Mauro Mungo, Lagerleiter 2010

 

 

 

Waldprojektwoche der Zweit- und Drittklässler Birrwil (September 2009)

Der Unterricht wird zum Lokaltermin
Den Wald im Schulzimmer besprechen ist das eine, ihn aber mit allen Sinnen erfahren das andere. Deshalb hiess es am 7. Sept. Schulzimmerverlegung für eine Woche in die Birrwiler Waldhütte.
Nach der Besprechung der Waldregeln, wurde das Zusammenwirken von Pflanzen und Tieren mit einem Ökospiel verdeutlicht. Anschliessend verwandelten sich die Kinder in Forscher, und ausgerüstet mit Saugapparaten und Behältern machten sie sich in Gruppen auf Entdeckungsreise in den Wald.
 
Der Mensch sieht nur das, was er kennt
Unter diesem Motto begab man sich am Nachmittag auf einen Waldumgang, wobei fast dreissig Bäume und Sträucher benannt wurden. Ein Ziel dieser Woche war, alle diese Pflanzen (auf Halbkarton aufgeleimt) ohne Fehler bestimmen zu können, was mehr als der Hälfte der Kinder gelang. Bravo!
 
Der Tastsinn ist angesprochen
Am Dienstag wurden die Erkenntnisse vom Montag vertieft und mit diversen “Waldspielen“ der Wald mit dem Tastsinn wahrgenommen. (z. B. mit verbundenen Augen einen Baum ertasten und ihn nachher wieder finden) Auch eine Exkursion zum Sodbrunnen an der Eichhalde durfte nicht fehlen. Hier stimmte der Lehrer die gespannten Kinder mit dem “Totemügerli“ auf die schauerliche Eichhaldsage ein.
 
Exkursion mit Förster Ueli Wanderon
Am Mittwochvormittag stand eine weitere sehr interessante Exkursion auf dem Programm. Mit seinem grossen Fachwissen über den Forst und seinen Bewohnern konnte unser Förster die “keinen Experten“ hell begeistern, und auch er staunte, wie viel Bescheid sie bereits am dritten Tag wussten.
 
Jagdaufseher Peter Steiner zu Besuch
Mit sehr viel Anschauungsmaterial erzählte unser Jagdaufseher in begeisternder Manier Spezielles über das Reh und vielen anderen Waldbewohnern. Auch der Sinn der Jagd wurde den Kindern näher gebracht. Jäger sind keine “Knaller“ und schiessen nicht einfach auf alles was braun ist und sich bewegt. Auf der anschliessenden Exkursion entdeckte Peter Steiner etliche interessante Spuren im Wald, an denen ein “Normalsterblicher einfach vorbeimarschiert.
 
Die Füsse auf die Probe gestellt
In Gruppen eingeteilt wurden zwei Fussparcours im Wald mit über zwanzig Untergründen vorbereitet.
Unsere Füsse sperren wir leider den ganzen Tag in Lederhülsen ein. Eigentlich schade, denn es ist erstaunlich, wie zartfühlend unsere Fusssohlen die feinsten Unterschiede wahrnehmen können.
 
Kulinarische Highlights
An zwei Tagen durften wir uns aus der bekannten Küche des Restaurants Zihl verwöhnen lassen, was den hungrigen Mäulern nur lobende Worte entlockte.
 
Gedanken des Lehrers
In der heutigen Zeit der Elektronik verlieren wir Menschen leider immer mehr den Kontakt zur Natur, namentlich unserer Lebensgrundlage. Es mir deshalb ein grosses Anliegen, den Kindern die Wunder und Schönheiten derselben näher zu bringen, damit sie ihr ganzes Leben ihr gegenüber den nötigen Respekt zollen. Leider haben ihn viele Menschen verloren, und es ist eine Schande, wie mit unserer Natur umgegangen wird. (z. B. Entsorgung der Abfälle!!!)
Ich möchte zuerst allen Kindern für ihre Begeisterung, ihr grosses Interesse und angenehmes Verhalten danken, auch allen Personen, welche zum perfekten Gelingen dieser Woche beigetragen haben, den herzlichsten Dank aussprechen, ebenso Petrus für die strahlende Spätsommersonne während der ganzen Woche.
Marcel Bolliger 

 

 

Sporttag des Kindergartens und der Primarschule Birrwil

Sporttag einmal anders

 

Der Marsch zur Waldhütte
Am Dienstagvormittag, den 1. Sept. 09 hiess es für die Kindergärtner und Erst-bis Fünftklässler Abmarsch vom Schulhaus zur Waldhütte. Für die ganz Kleinen, welche die Wandergruppe anführten, war dieser steile Aufstieg schon eine kleine Herausforderung, denn einzelne Stimmen wurden laut: «Ich schwitze scho wie en halbi Bratwurscht!» -
«Jetz han ich de kei Benzin meh!»
Bei der Waldhütte wurden die mehr als vierzig Kinder in die bereits gebildeten Gruppen eingeteilt und auf einen Parcours mit sechs Posten geschickt.
Der Parcours
Weil der diesjährige Sporttag im Wald stattfand, wurden die Aufgaben so ausgewählt, dass der Wald mit seinem schöpferischen Potential ausgenützt wurde.
Beim Posten «Ameisenhaufen» rannten die Kinder einmal um die Waldhütte herum und legten die mitgeführten Kieselsteine, die nach zehn Minuten gezählt wurden, in eine Reihe. Eine weitere Aufgabe bestand darin, über einen Baumstamm zu balancieren und mit dem Mund aufgehängte Bonbons zu schnappen. Beim nächsten Posten wurden bestimmte Waldgegenstände gesucht, wie Pflanzen, Blätter, Steine.
Ein «Bär» schlich sich möglichst leise an «blinde» Kinder heran, ohne akustisch wahrgenommen zu werden. Ein Bonbon auf einem Baumstamm war sein Ziel. Im Weiteren bauten die Wettkämpfer aus Waldmaterial einen möglichst hohen Turm, und beim letzten Posten wurden möglichst viele Gummireifen über Stecken geworfen.
Das Mittagessen und danach
Bald brutzelte das mitgebrachte Mittagessen auf dem Grill. Der Wald bietet den Kindern viele Möglichkeiten zu kreativem Tun. So fanden alle nach dem Essen ein breites Betätigungsfeld. Ein Magnet war natürlich der Brunnen. Durch die Elemente Wasser und Erde waren viele «Künstler» zu Hause reif für eine ausgiebige Dusche.
Ziel erreicht und herzlichen Dank
Das beabsichtigte Ziel des Birrwiler Sporttages, die Pflege der stufenübergreifenden Kameradschaft, kam an diesem herrlichen Spätsommertag voll zum Tragen. Die begeisterten Sportler und das Lehrerteam hakten dieses Erlebnis als sehr gelungen ab.
Abschliessend sei den zusätzlichen Postenfunktionärinnen und dem Grillmeister ein herzliches Dankeschön ausgesprochen.
 Marcel Bolliger